Die Wirksamkeit von Neurofeedback bei den Aufmerksamkeitsstörungen ADS und ADHS wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht und in einer Metaanalyse von Arns et al. im Jahr 2009 dokumentiert. Darin wird dem Neurofeedbackverfahren die höchste mögliche Wertung „Effektiv und spezifisch“ (Level 5) nach anerkannten Richtlinien für die Wirksamkeit klinischer Verfahen bescheinigt.

In vielen Fällen kann Neurofeedback zu einer signifikanten Dosis-Verringerung der bei AD(H)S gängigen Medikamentierung hinführen oder diese ganz ersetzen.

Kinder und Jugendliche, aber auch die Erwachsenen unter den AD(H)S-Patienten nehmen diese Methode mehrheitlich sehr gerne an und erfahren aufgrund einer verbesserten Selbstwahrnehmung eine in der Folge gesteigerte Selbststeuerungsfähigkeit, was zu einem deutlichen Rückgang der Symptomatik beiträgt.

Neurofeedback verbessert die Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit, wirkt Hyperaktivität und Schlafstörungen entgegen und harmonisiert das individuelle Wechselspiel von Aufmerksamkeit und Entspannung.

ARD Mittagsmagazin:

ADHS: Ohne Medikamente – stattdessen Neurofeedback